Ernährungsplan zum Abnehmen: kostenloser Wochenplan und Anleitung

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Ein Ernährungsplan zum Abnehmen beginnt mit deiner Kalorienzahl: Du nimmst deinen täglichen Bedarf und ziehst etwa 500 Kalorien ab – so viel nennt die S3-Leitlinie zur Adipositas als Defizit (500 bis 600 Kalorien am Tag). Diese Zahl verteilst du auf Mahlzeiten, die du ohnehin gern isst, mit genug Eiweiß und Gemüse, und planst die Woche samt Einkaufsliste im Voraus. Unten findest du einen fertigen Wochenplan mit durchschnittlich 1.803 Kalorien am Tag, wie er etwa für Männer mit Bürojob passt, deren Bedarf laut DGE bei rund 2.300 Kalorien liegt. Für einen geringeren Bedarf gibt es Pläne mit 1.500 und 1.200 Kalorien. Alle Werte sind mit dem Bundeslebensmittelschlüssel (BLS) berechnet.

Wenn du deine eigene Zahl statt eines Durchschnitts möchtest, nutze den Rechner für deinen täglichen Kalorienbedarf.

Isst du etwas anderes als im Plan?

Tausch ruhig Gerichte aus. Schreib deine Mahlzeit hier auf: Sie wird in ihre Zutaten zerlegt, und jede davon wird im selben Bundeslebensmittelschlüssel nachgeschlagen, mit dem der Plan berechnet ist.

  • Schreibe einen SatzDie KI zerlegt die Mahlzeit in ihre Zutaten
  • Bild aufnehmenErkennt das Essen auf dem Teller
  • Gib die Zahlen selbst einGanz ohne KI, wenn du die Werte schon kennst
  • Korrigiere jede ZeileAlle Gramm- und Kalorienangaben können bearbeitet werden

Zum kompletten Kalorienrechner

Im Artikel (11 Abschnitte)
  1. Wie erstellst du einen Ernährungsplan zum Abnehmen?
  2. Wie viele Kalorien sollte dein Ernährungsplan haben?
  3. So ist der Wochenplan mit 1.800 Kalorien aufgebaut
  4. Ernährungsplan zum Abnehmen: 7 Tage mit 1.800 Kalorien
  5. Einkaufsliste für die Woche
  6. Wie passt du den Plan an?
  7. Was sollte man essen, um abzunehmen?
  8. Was regt die Fettverbrennung an?
  9. Wie viel nimmt man mit dem Plan ab?
  10. Wie hältst du dich an den Plan?
  11. Häufig gestellte Fragen

Wie erstellst du einen Ernährungsplan zum Abnehmen?

In fünf Schritten. Der Plan weiter unten ist genau so entstanden.

  1. Bestimme deine Kalorienzahl. Berechne deinen Bedarf mit dem Kalorienrechner und zieh etwa 500 Kalorien ab. Die S3-Leitlinie „Prävention und Therapie der Adipositas“ der Deutschen Adipositas-Gesellschaft nennt ein Defizit von 500 bis 600 Kalorien am Tag. Wie du das Defizit genauer festlegst, steht in Kaloriendefizit berechnen.
  2. Verteile sie auf deine Mahlzeiten. Nimm den Rhythmus, den du ohnehin hast. Bei vier Mahlzeiten sind etwa ein Viertel fürs Frühstück, ein gutes Drittel für die warme Mahlzeit, ein Viertel fürs Abendbrot und der Rest für einen Snack ein guter Ausgangspunkt.
  3. Plane Eiweiß und Gemüse zuerst. Zu jeder Hauptmahlzeit gehört eine Eiweißquelle – Fleisch, Fisch, Eier, Quark, Skyr oder Hülsenfrüchte – und eine große Portion Gemüse oder Salat. Erst dann kommen Brot, Kartoffeln, Nudeln oder Reis dazu.
  4. Nimm Gerichte, die du kennst. Ein Plan aus Gerichten, die du nicht magst oder nicht kochen kannst, hält selten länger als eine Woche. Gulasch, Schnitzel und Spaghetti Bolognese passen in einen Plan zum Abnehmen, wenn die Mengen stimmen.
  5. Schreib eine Einkaufsliste und prüf nach zwei bis vier Wochen. Wenn dein Gewicht im Wochendurchschnitt nicht sinkt, nimm 150 bis 200 Kalorien am Tag weg – meist reicht es, eine Brotscheibe oder den Snack zu streichen.

Wie viele Kalorien sollte dein Ernährungsplan haben?

Das hängt von deinem Bedarf ab. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) nennt für Erwachsene von 25 bis unter 51 Jahren mit überwiegend sitzender Tätigkeit Richtwerte von 1.800 Kalorien für Frauen und 2.300 für Männer. Zieht man 500 ab, ergibt das:

WerBedarf laut DGE (sitzend)Minus 500Passender Plan
Frauen, 25 bis unter 51 Jahre1.8001.3001.200 Kalorien oder 1.500 Kalorien
Männer, 25 bis unter 51 Jahre2.3001.8001.800 Kalorien (dieser Plan)
Frauen ab 651.6001.1001.200 Kalorien, besser mit Beratung
Männer ab 652.0001.5001.500 Kalorien

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE), Richtwerte für die Energiezufuhr bei PAL 1,4 (überwiegend sitzend). Die Werte gelten für normalgewichtige Menschen; bei Übergewicht ist der Bedarf meist höher, bei mehr Bewegung ebenfalls.

Die Tabelle ist ein grober Richtwert. Wer viel steht oder geht, mehr wiegt oder Sport treibt, verbraucht mehr – eine aktive Frau kann mit diesem 1.800-Kalorien-Plan abnehmen. Deine eigene Zahl findest du in Wie viele Kalorien am Tag? oder direkt im Rechner. Hast du eine Erkrankung, die deine Ernährung beeinflusst, nimmst du Medikamente oder bist du schwanger, sprich vor einer Diät mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.

So ist der Wochenplan mit 1.800 Kalorien aufgebaut

MahlzeitKalorienAnteil am Tag
Frühstück379–56827 %
Mittagessen (meist warm)351–84535 %
Abendbrot (meist Brot)333–75827 %
Snack135–25812 %
Gesamt pro Tag1.786–1.823

Der Durchschnitt liegt bei 1.803 Kalorien am Tag mit rund 116 Gramm Eiweiß. Unter der Woche gibt es mittags warm, wie in der Kantine, und abends Abendbrot; am Samstag ist es umgekehrt. Tausch die Mahlzeiten innerhalb eines Tages frei – die Tagessumme bleibt gleich.

Ein paar Dinge sind bewusst drin: Butter auf dem Brot, ein Pils am Freitag, Schokolade am Samstag und ein Sonntagsbraten mit Klößen. Ein Plan, der all das verbietet, scheitert meist am ersten Wochenende. Alle Mengen sind zubereitetes Gewicht: Fleisch und Fisch gegart, Kartoffeln, Nudeln und Reis gekocht.

Ernährungsplan zum Abnehmen: 7 Tage mit 1.800 Kalorien

Montag

MahlzeitGerichtKcal
FrühstückHaferbrei aus 50 g Haferflocken und 250 ml fettarmer Milch, dazu 1 Apfel (150 g) und 10 g Walnüssen443
Mittagessen150 g Putenschnitzel natur, 250 g Kartoffelpüree, 150 g Erbsen und Möhren und 100 g Gurkensalat mit Joghurt569
Abendbrot3 Scheiben Roggenmischbrot (135 g) mit 14 g Butter, 2 Scheiben Gouda 30 % (40 g), 30 g Kochschinken und 1 Tomate (100 g)566
Snack200 g Skyr mit 100 g Heidelbeeren und 1 TL Honig (15 g)235
Gesamt1.813

Dienstag

MahlzeitGerichtKcal
Frühstück2 Vollkornbrötchen (120 g) mit 100 g Kräuterquark, 1 gekochten Ei (55 g) und 50 g Paprika516
Mittagessen300 g Rindergulasch mit 200 g gekochten Vollkornnudeln und 150 g grünen Bohnen683
Abendbrot2 Scheiben Vollkornbrot (90 g) mit 60 g Räucherlachs und 30 g Frischkäse, dazu 100 g Gurke333
Snack1 Banane (120 g) und 30 g Mandeln258
Gesamt1.790

Mittwoch

MahlzeitGerichtKcal
Frühstück200 g Joghurt 1,5 % mit 50 g Müsli ohne Zucker, 150 g Erdbeeren, 15 g Walnüssen und 1 TL Honig (15 g)523
Mittagessen180 g Kabeljaufilet, 300 g Salzkartoffeln, 200 g Blumenkohl und 1 EL Rapsöl (12 g) zum Braten577
Abendbrot3 Scheiben Roggenbrot (135 g) mit 60 g Leberwurst und 2 Gewürzgurken (80 g), dazu 100 g Radieschen483
Snack1 Apfel (150 g) und 200 g Skyr215
Gesamt1.798

Donnerstag

MahlzeitGerichtKcal
FrühstückRührei aus 3 Eiern (165 g) in 1 TL Rapsöl (4 g), dazu 2 Scheiben Vollkornbrot (90 g) und 1 Tomate (100 g)470
Mittagessen350 g Chili con carne mit 130 g gekochtem Reis, dazu 80 g Kopfsalat720
Abendbrot2 Scheiben Roggenmischbrot (90 g) mit 125 g Mozzarella light (20 % Fett i. Tr.) und 150 g Tomate mit Basilikum427
Snack200 g Magerquark mit 1 Orange (150 g)206
Gesamt1.823

Freitag

MahlzeitGerichtKcal
FrühstückHaferbrei aus 50 g Haferflocken und 250 ml fettarmer Milch, dazu 1 Banane (120 g)379
Mittagessen150 g Schweineschnitzel natur, 250 g Bratkartoffeln, 150 g Eisbergsalat und 1 TL Rapsöl (4 g) im Dressing845
Abendbrot2 Scheiben Vollkornbrot (90 g) mit Thunfischsalat aus 1 Dose Thunfisch im eigenen Saft (130 g), 50 g Mais und 1 TL Rapsöl (4 g)388
Snack1 Flasche Pils (0,5 l)190
Gesamt1.802

Samstag

MahlzeitGerichtKcal
Frühstück2 Weizenbrötchen (120 g) mit 7 g Butter und 2 Scheiben Gouda 30 % (40 g), dazu 1 Orange (150 g)568
Mittagessen (leicht)450 g Hühnersuppe mit Fleisch und Suppengemüse, dazu 1 Scheibe Roggenbrot (45 g)351
Abendessen (warm)Spaghetti Bolognese: 250 g gekochte Spaghetti, 100 g Rinderhack (gegart), 150 g passierte Tomaten, 50 g Zwiebel und 1 TL Olivenöl (4 g)758
Snack25 g Zartbitterschokolade und 1 Tasse Kaffee (150 ml)135
Gesamt1.812

Sonntag

MahlzeitGerichtKcal
Frühstück1 Vollkornbrötchen (60 g) und 1 Scheibe Roggenmischbrot (45 g) mit 30 g Putenbrust, dazu 200 g Joghurt 1,5 % mit 100 g Himbeeren466
Mittagessen120 g Schweinebraten, 2 Kartoffelklöße (160 g), 150 g Apfelrotkohl und 60 g Bratensoße655
Abendbrot2 Scheiben Roggenmischbrot (90 g) mit 7 g Butter, 60 g Matjesfilet, 1 gekochten Ei (55 g) und 20 g Zwiebel441
Snack200 g Magerquark mit 150 g Weintrauben224
Gesamt1.786

Quelle: Bundeslebensmittelschlüssel (BLS) 4.0, Max Rubner-Institut (2025), CC BY 4.0. Die Portionsgrößen sind übliche Mengen und unsere eigene Annahme; Getränke sind mit 1 ml ≈ 1 g gerechnet. Zusammengesetzte Gerichte – Kartoffelpüree, Gurkensalat, Kräuterquark, Gulasch, Chili con carne, Bratkartoffeln, Hühnersuppe, Schweinebraten, Klöße, Apfelrotkohl und Bratensoße – sind mit dem Standardrezept des BLS gerechnet; dein eigenes Rezept kann vor allem beim Fett abweichen.

Einkaufsliste für die Woche

Die Liste ist für eine Person und aus den sieben Tagen zusammengerechnet. Fleisch und Fisch sind roh angegeben, Nudeln und Reis trocken – die Tagespläne zeigen dagegen das zubereitete Gewicht.

Fleisch und Fisch: ca. 220 g Putenschnitzel · ca. 220 g Schweineschnitzel · ca. 210 g Kabeljaufilet (TK geht auch) · ca. 135 g Rinderhack · 1 Dose Thunfisch im eigenen Saft · 60 g Räucherlachs · 60 g Matjesfilet

Aufschnitt und Käse: 30 g Kochschinken · 30 g Putenbrust · 60 g Leberwurst · 4 Scheiben Gouda 30 % (80 g) · 1 Kugel Mozzarella light (125 g) · 1 kleiner Becher Frischkäse

Milchprodukte und Eier: 1 Liter fettarme Milch (gebraucht werden 500 ml) · 2 Becher Joghurt 1,5 % à 200 g · 2 Becher Skyr à 200 g · 2 Becher Magerquark à 250 g · 1 kleiner Becher Kräuterquark · Butter · 6 Eier (gebraucht werden 5)

Brot und Getreide: 1 Roggenmischbrot (gebraucht werden 8 Scheiben) · 6 Scheiben Vollkornbrot · 4 Scheiben Roggenbrot · 3 Vollkornbrötchen · 2 Weizenbrötchen · 100 g Haferflocken · 50 g Müsli ohne Zucker · ca. 105 g Spaghetti und 75 g Vollkornnudeln, trocken · ca. 45 g Reis, trocken

Gemüse: ca. 1 kg Kartoffeln (für Salzkartoffeln, Bratkartoffeln, Püree und Klöße) · 4 Tomaten · 1 Salatgurke · 1 Glas Gewürzgurken · 1 rote Paprika · 1 Kopfsalat und 1 kleiner Eisbergsalat · 1 Bund Radieschen · 1 kleiner Blumenkohl · 150 g grüne Bohnen und 150 g Erbsen mit Möhren (TK) · 1 Zwiebel · 1 kleine Dose Mais · 1 Packung passierte Tomaten · 1 Glas Apfelrotkohl

Obst: 2 Äpfel · 2 Bananen · 2 Orangen · 150 g Erdbeeren · 100 g Heidelbeeren · 100 g Himbeeren (Beeren gern TK) · 150 g Weintrauben

Gerichte zum Vorkochen: Gulasch, Chili con carne und Hühnersuppe kochst du am besten in einer größeren Menge und frierst den Rest portionsweise ein. Klöße und Bratensoße gibt es auch fertig.

Sonstiges: Rapsöl · Olivenöl · Honig · 25 g Walnüsse · 30 g Mandeln · 1 Tafel Zartbitterschokolade · 1 Flasche Pils

Wie passt du den Plan an?

Brauchst du weniger oder mehr, musst du den Plan nicht neu schreiben:

ZielSo geht'sKalorien
ca. 1.500 kcalSnack weglassen und 1 Scheibe Brot wenigerca. −300
ca. 2.100 kcal+ 1 Scheibe Vollkornbrot (45 g) mit 7 g Butter und 1 Scheibe Gouda 30 % (20 g) und + 20 g Mandelnca. +310

Quelle: Bundeslebensmittelschlüssel (BLS) 4.0, Max Rubner-Institut (2025), CC BY 4.0. Der Snack hat im Plan durchschnittlich 209 Kalorien, eine Scheibe Brot 95 bis 99.

Für einen geringeren Bedarf gibt es die fertigen Wochenpläne mit 1.500 Kalorien am Tag und 1.200 Kalorien am Tag, beide ebenfalls mit warmer Mahlzeit und Abendbrot.

Diese Stellschrauben machen am meisten aus:

  • Öl. Ein Esslöffel Rapsöl hat 108 Kalorien. Der Plan rechnet genau damit; wer nach Gefühl in die Pfanne gießt, landet schnell beim Doppelten.
  • Bratkartoffeln statt Salzkartoffeln. 250 Gramm Bratkartoffeln haben laut BLS 553 Kalorien, dieselbe Menge Salzkartoffeln 190.
  • Getränke. Wasser, Kaffee und Tee ohne Zucker sind im Plan kalorienfrei. Ein Glas Apfelsaft (0,2 l) hat 88 Kalorien, ein zweites Pils 190.

Was sollte man essen, um abzunehmen?

Es gibt kein Lebensmittel, das dich abnehmen lässt – entscheidend ist, dass du über Wochen weniger Kalorien aufnimmst, als du verbrauchst. Manche Lebensmittel machen das aber leichter, weil sie viel Volumen und wenig Kalorien haben: Gemüse, Salat, Obst, Kartoffeln, magere Milchprodukte wie Magerquark und Skyr, Fisch, mageres Fleisch und Hülsenfrüchte. Die DGE empfiehlt, jeden Tag mindestens fünf Portionen Obst und Gemüse zu essen, und weist darauf hin, dass Gemüse eine geringere Energiedichte hat als Obst.

Schwieriger wird es mit Lebensmitteln, die auf wenig Raum viele Kalorien haben: Öl und Butter, Käse, Wurst, Nüsse, Gebäck, Süßigkeiten, Chips und gezuckerte Getränke. Sie sind nicht verboten – im Plan stehen Butter, Käse, Leberwurst, Mandeln und Schokolade –, aber du musst sie abwiegen oder bewusst einplanen. Welche Lebensmittel viel Volumen für wenig Kalorien liefern, steht in Abnehmen ohne Kalorien zählen.

Was regt die Fettverbrennung an?

Kein Lebensmittel und kein Getränk „verbrennt“ nennenswert Fett. Dein Körper greift auf seine Fettreserven zurück, wenn er über längere Zeit weniger Energie bekommt, als er verbraucht. Bewegung erhöht den Verbrauch und hilft vor allem, das Gewicht später zu halten; wie viel sie beim Abnehmen selbst bringt, steht in Abnehmen ohne Sport. Genug Eiweiß hilft, beim Abnehmen Muskeln zu erhalten – wie viel das ist, steht in Wie viel Protein am Tag?

Wie viel nimmt man mit dem Plan ab?

Bei einem Defizit von 500 Kalorien am Tag etwa ein halbes Kilo pro Woche, so die S3-Leitlinie zur Adipositas. Gerechnet wird mit der Faustregel von etwa 7.700 Kalorien pro Kilo Körperfett. In der ersten Woche zeigt die Waage oft mehr, weil du Wasser verlierst; später wird es langsamer, weil dein Bedarf mit dem Gewicht sinkt.

Für 10 Kilo bedeutet das bei 500 Kalorien weniger am Tag etwa 22 Wochen, also rund fünf Monate. Ein Plan, mit dem du das schaffen willst, muss deshalb vor allem eines sein: einer, den du fünf Monate lang essen magst. Wie das Tempo realistisch aussieht, steht in Wie viel kann man pro Woche abnehmen? Und wenn es nach ein paar Wochen stockt: Warum nehme ich nicht ab?

Wie hältst du dich an den Plan?

Die ersten Tage laufen meist gut. Schwierig wird es, wenn Reste im Kühlschrank liegen, du essen gehst oder der Plan nicht zu deinem Tag passt. Dann hilft es, nicht den Plan zu befolgen, sondern die Zahl: Trag ein, was du tatsächlich isst, und sieh nach, wie viel vom Tag übrig ist.

In Kalorienlog.de schreibst du dafür die Mahlzeit als Satz, etwa „Schnitzel mit 250 g Bratkartoffeln und Salat“, oder machst ein Foto. Die Mahlzeit wird in Zutaten zerlegt, und jede wird im Bundeslebensmittelschlüssel nachgeschlagen – derselben Datenbank, mit der dieser Plan berechnet ist. Gerichte, die du öfter isst, speicherst du unter „Meine Rezepte“. Warum viele nach ein paar Wochen aufgeben und wie du durchhältst, steht in Deshalb hören viele nach 3 Wochen auf.

Häufig gestellte Fragen

Gibt es einen kostenlosen Ernährungsplan zum Abnehmen?

Ja. Der Wochenplan auf dieser Seite ist kostenlos, ebenso die Pläne mit 1.500 und 1.200 Kalorien. Du kannst die Seite ausdrucken; die Einkaufsliste steht direkt unter dem Plan.

Wie viele Kalorien sollte ein Ernährungsplan zum Abnehmen haben?

Etwa 500 Kalorien weniger als dein Bedarf. Bei Frauen mit Bürojob sind das laut DGE-Richtwert rund 1.300, bei Männern rund 1.800 Kalorien am Tag. Wer aktiver ist oder mehr wiegt, braucht mehr.

Ist es möglich, in 2 Wochen 5 kg abzunehmen?

Fünf Kilo Fett in zwei Wochen sind mit einem durchhaltbaren Defizit nicht realistisch: Dafür wären rund 38.500 Kalorien Defizit nötig, also mehr als 2.700 am Tag. Was die Waage in den ersten Wochen zusätzlich zeigt, ist vor allem Wasser. Realistisch ist etwa ein halbes Kilo Fett pro Woche.

Was essen, wenn man 10 kg abnehmen will?

Dasselbe wie sonst, nur in kleineren Mengen und mit weniger Fett: Gemüse und Eiweiß zu jeder Mahlzeit, Brot, Kartoffeln oder Nudeln in abgewogenen Portionen und kalorienreiche Extras bewusst eingeplant. Bei 500 Kalorien Defizit am Tag dauern 10 Kilo etwa fünf Monate.

Kann ich Mahlzeiten im Plan tauschen?

Ja. Du kannst ganze Tage tauschen, Mittagessen und Abendbrot innerhalb eines Tages tauschen oder ein Gericht durch eines mit ähnlich vielen Kalorien ersetzen. Prüf ein neues Gericht mit dem Rechner oben.

Brauche ich einen Ernährungsplan, um abzunehmen?

Nein. Ein Plan nimmt dir in den ersten Wochen viele Entscheidungen ab und zeigt, wie Portionen aussehen. Viele wechseln danach zum Kalorienzählen mit ihren eigenen Gerichten oder kommen ganz ohne Zählen aus.

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